Praxis Lichtstrahl - Jahreskreisfeste

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Die Jahreskreisfeste in der Praxis Lichtstrahl sind wunderbar geeignet für Frauen, die mehr über sich und ihr Eingebunden sein in den Rhythmen des Lebens erfahren möchten.

Der Jahreskreis gibt uns wichtige Hinweise, wie wir die Energien der Jahreszeiten bewusster erleben können. Er ist ein Abbild der Lebensphasen des Menschen, von der Geburt über das Wachsen und Reifen bis hin zum Tod.

Im Jahreskreis erfahren wir, dass sich alles bewegt, sich in einem ständigen Veränderungsprozess befindet und Entwicklung nicht linear, sondern zyklisch, in Kreisen und Spiralen verläuft.

So ist es auch mit unserer Entwicklung, immer wieder begegnen uns Lebensthemen und Konflikte, von denen wir dachten, dass sie schon längst abgeschlossen sind.

In vielen Traditionen hat der Kreis eine wichtige Bedeutung, er ist ein Symbol für Ganzheit und Zentrierung. Auch heute übt der Kreis seine Faszination aus, er gibt uns Schutz, Geborgenheit und er ist ein wichtiger Ort der Begegnung.

Indem wir uns zentrieren und bestimmte Übungen, Bewegungen und Rituale ausführen, können wir tief hinein spüren und lernen den Körper, die Gefühle, unser Denken und die Kraft der Fantasie anzunehmen. Wir knüpfen an das Wissen alter Kulturen an, in denen das Weibliche geachtet und geschätzt wurde und einen hohen Stellenwert hatte.

Bei den Jahreskreisfesten teilen wir das überlieferte Wissen unserer Ahninnen in Verbindung mit den Mythen der großen Göttinnen. Dadurch können wir uns besser entwickeln und entfalten für ein neues Selbstbewusstsein als Frau.

Der Jahreskreis kann als ganzheitliches und anschauliches Modell für den stetigen Wandel und die Veränderung des Lebens dienen.

Er zeigt, wie die Veränderung in der Natur - Keimen, Wachsen, Blühen, Reifen und Vergehen - als Spiegelbilder inneren Wachstums- und Veränderungsprozessen gesehen werden können.

In unserer heutigen westlichen Kultur stellen wir uns das Jahr oder die Zeit als Linie vor, die von der Vergangenheit über die Gegenwart gradlinig in die Zukunft führt. In anderen Epochen und in früheren Kulturen (z.B. bei den Kelten) nahm man die Veränderungen der Zeit kreis- und spiralförmig wahr. Das Jahr wurde als Kreis angesehen, wobei das Ende eines Jahres gleichzeitig der Anfang des neuen Jahres war.

Die Reise durch das Jahr beginnt mit dem Lichtfest (Brigid), die Themen sind Visionssuche und Neubeginn, es folgt die Frühlings-Tagundnachtgleiche mit Wachstumskraft und Kreativität. Mit Sinnlichkeit und Lebensfreude feiern wir das Beltane-Fest, die höchste Sonnenkraft und der Wendepunkt wird mit der Sommersonnenwende gefeiert. Ernte und Kräuterweihe sind dem Lammasfest gewidmet. Reichtum teilen und Bilanz ziehen zum Fest der Herbst-Tagundnachtgleiche. Mit Samhain beginnt der Abschied und das Loslassen. Das letzte Fest ist die Wintersonnenwende, hier verlangsamen wir das Tempo und finden die eigene Mitte.

 

Lichtfest (Brigid) 2. Februar

 

Frühlings-Tagundnachtgleiche (Frühlingsfest) 21. - 23. März

 

Beltane-Fest 1. Mai

 

Sommersonnenwende 21. Juni

 

Lammasfest (Schnitterinnenfest) 2. August

 

Herbst-Tagundnachtgleiche 21.- 23. September

 

Samhain 1. November

 

Wintersonnenwende 21. Dezember

 

 

Wintersonnenwende

 

Zur Winterzeit gehören all die großen Erdgöttinnen und die stillen, nach innen gekehrten Feuergöttinnen, die den ewigen Kreislauf des Lebens repräsentieren. Der Archetyp dieser Zeit ist die distanzierte, zurückgezogene lebende Göttin, die Weisheit, Stille und Spiritualität verkörpert. Es ist der Archetyp der alten Weisen. Die Wintersonnenwende ist der Festtag der germanischen Göttin Holla, die im Märchen als Frau Holle überlebt hat. Am 21. Dezember ist Wintersonnenwende, die Mutternacht oder Mondnacht auf althochdeutsch. Es wird das Sonnenkind geboren, deshalb feiern wir auch Weihnachten, das ist die geweihte Nacht oder die heilige Nacht. In der Dezemberzeit kann unsere Energie einerseits in Richtung sozialer Kontakte, Verbundenheit mit der Gemeinschaft, der Familie und der Tradition gehen. Andererseits ist dies eine gute Zeit, uns nach innen zu wenden und unsere eigenen seelischen Veränderungen wahrzunehmen. Dazu bieten sich die 12 Raunächte an, in diesen Nächten spiegelt sich das kommende Jahr wieder, es gilt sehr aufmerksam zu sein, zu meditieren, sich nach innen zu wenden und Tarotkarten zu ziehen.

 

Astrologische Sichtweise:

Bis zum 21. Dezember befinden wir uns im Sternzeichen Schütze, einem Feuerzeichen mit dem Planetenherrscher Jupiter. Es geht darum in der tiefsten Dunkelheit einen Funken zu entfachen, um das innere Feuer der Hoffnung zu neuem Leben zu erwecken, den Glauben an das Leben zu stärken. Der Schütze steht auch für Optimismus und den Sinn des Lebens und für die Bewusstseinserweiterung und das Vertrauen in Zeiten tiefster Dunkelheit. Das Schützenthema bringt uns mit unserer Intuition und Spiritualität, Lebensfreude und Großzügigkeit in Berührung. Weitblick durch Lernen und Reisen, die Suche nach der Wahrheit und Weisheit, Selbstentfaltung und auch durch die dunklen Seiten des Lebens zu gehen. Auf den Schützen folgt der Steinbock, ein Erdzeichen mit dem Planetenherrscher Saturn. Jetzt geht es um das Begreifen der Gesetze des Lebens und der Natur. Kreislauf von Fülle und Leere zu lernen, auch unter schwierigen Lebensbedingungen zu leben, durchzuhalten. Die Zähigkeit, die Überlebenskräfte zu mobilisieren, Pflichterfüllung, der Wille etwas zu leisten, aber auch Gemeinschaftssinn, Geduld und Reduzierung auf das Wesentliche um zur Reife zu gelangen.

 

 

Brigid (Lichtfest) Imbolc, Maria Lichtmess

 

Ein anderer Name für Imbolc ist das Kerzenfest, früher wurde aus dem Talg geschlachteter Tiere Kerzen gefertigt, zu Lichtmess wurden die neu gefertigten Kerzen geweiht. Die brennende Kerze symbolisiert das neuerwachte Licht und die keltische Feuergöttin Brigid. Brigid, der dieser Tag geweiht ist, ist eine keltische Göttin der Poesie, der Heilung und der Schmiedekunst. Als Schmiedegöttin steht sie dem Feuer nahe. Sie ist die Hüterin der Heilquellen, der Inspiration, sie ist die Göttin der Musiker, der Künstler und kunstfertigen Handwerker. Brigittenkreuze wurden aus Stroh geflochten (Triskele) und dienten als Schutz und um Glück zu verheißen. Brigid ist die Beschützerin des neugeborenen Lebens. Unsere Visionen, Ideen und Pläne können wir jetzt am besten schmieden, das sind unsere Kinder, die von Brigid beschützt werden. Alle Hoffnung liegt auf dem stärker werden des Lichts und das Aufkeimen des Lebens in der Natur und somit auch in uns. Es ist die Energie, die den Winter verdrängt, jetzt wird es Zeit Visionen, Pläne und Ideen zu schmieden und zu erneuern. Es ist das Fest der keltischen Göttin Brigid.

 

 

Frühlingstagundnachtgleiche (Frühlingsfest)

 

Bis zur Sommersonnenwende werden die Tage jetzt immer länger und die Sonneneinstrahlung nimmt immer mehr zu. Die Kraft der Sonne erweckt die Natur zu neuem Leben. Die Pflanzen treiben aus, die ersten Knospen öffnen sich. Die Säfte steigen in die Bäume. Ein mächtiger Energieschub drängt von der Erde Richtung Licht. Früher war dieses Fest ein Fest der Hoffnung. Hoffnung auf ein neues, gutes Erntejahr, da die alten Wintervorräte mittlerweile fast aufgebraucht waren. Zur Frühlingstagundnachtgleiche haben die Bauern die Felder für die neue Aussaat vorbereitet. Dies geschah in einem Segnungsritual, das man auch Feldweihe nannte. Auch heute wird dies an manchen Orten noch durchgeführt. Dazu schreitet der Bauer die Felder ab, und steckt an jeder Ecke des Feldes heilige Kräuter, Äste einer Weide und manchmal sogar eine Kerze in den Boden. Während des Rituals bittet er um eine reichhaltige Ernte und um Schutz für die Felder. Zur Frühlingstagundnachtgleiche dürfen wir uns mit dem Wachstum und Keimen der Pflanzen identifizieren. Auch wir wachsen und keimen durch die Kraft der Sonne und der Erde. Jetzt ist es an der Zeit, die Visionen, die wir zu Lichtmess hatten, umzusetzen und in die Welt zu bringen. Wir dürfen unseren Samen (unsere Gedanken und Ziele) säen, damit er aufgehen, wachsen und Früchte tragen kann. Unsere Visionen dürfen Keimen und Wachsen und sich ab jetzt auch im Außen zeigen. Nicht nur die keimenden Pflanzen werden im Frühling sichtbar – auch wir selbst werden sichtbar. Es ist die Zeit in der wir zeigen dürfen, wer wir sind. Im März heißt es, allen Mut zu sammeln und sich auf den Weg machen, denn jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt. Gestützt werden wir dabei von den Kräften der Frühlingsgöttinnen. Sie bringen uns die Kraft für den Neubeginn und für unser weiteres Wachstum. Zur Zeit der Frühlingstagundnachtgleiche werden vor allem Frühlings- und Vegetationsgöttinen verehrt, die jetzt aus ihrem totenähnlichen Winterschlaf erwachen und neues Leben auf die Erde bringen. Begrüßt werden die Göttinnen mit Musik, Gesängen und Tänzen. Sie werden um Segen für die Fruchtbarkeit der Erde gebeten. Die germanische Göttin Ostara ist die Göttin des Frühlings und der Fruchtbarkeit. Sie bringt die strahlenden Sonne und neues Wachstum. Ostara weckt die Lebenskraft der Erde und des Menschen. Ihre Blume ist die weiße Lilie, ihre beiden heiligen Tiere sind der Hase und der Marienkäfer. Beide stehen als Symbole für Glück und Fruchtbarkeit.

 

Beltane-Walpurgisnacht

 

Beltane oder Walpurgis ist das bekannteste der acht Jahreskreisfeste. Die Natur zeigt sich im Monat Mai in herrlichen Farben. Es ist warm draußen, die Sonne hat an Kraft zugenommen, alle Sinne werden in dieser Zeit angesprochen. Es ist das Fest des wieder erwachten Frühlings, an dem Sonne und Erde eine innige Verbindung eingehen- die heilige Hochzeit des Männlichen und Weiblichen. In der Überlieferung geht es in dieser Phase um die heilige Hochzeit, die im Göttinnenkult gefeiert wurde. Die römische Göttin Flora, ist die Göttin der Blumen und der üppigen Vegetation, Venus ist die Göttin der Liebe, der Schönheit und der Ästhetik. Es geht um das gegenseitige Begehren, um Sinnlichkeit und sexuelle Lust, um Geben und Nehmen, um Verschmelzung und Fruchtbarkeit. Auch wir verspüren in dieser Phase des Jahres häufig eine neue Lebenslust und Lebensfreude, es ist eine anregende Zeit und wir haben häufig das Bedürfnis in die Natur zu gehen und sie mit allen Sinnen aufzunehmen und zu genießen.

 

Astrologische Sichtweise:

Das Beltane-Fest ist dem Sternzeichen Stier, einem Erdzeichen, mit der Planetenherrscherin Venus zugeordnet. Es geht um Frieden schließen, zur Ruhe kommen und das Leben zu genießen. Kunst, Handwerk, Ästhetik, Körperlichkeit, Sinnlichkeit und Schönheit sind in diesem Zeichen angesiedelt. Das Leben in seiner überquellenden Fülle wird im Hier und Jetzt erfahren und gelebt.

 

Sommersonnenwende

 

Am 21. Juni wird Sommersonnenwende gefeiert, es ist ein Dank und Freudenfest. Aus der Wachstums und Blühkraft der Pflanzen ist nun das Reifen der Früchte geworden. Die Sommersonnenwende wird mit einem großen Feuer gefeiert, zu Ehren der Sonne, ihrer Intensität und ihrer Lebenskraft. An manchen Orten werden Feuerräder einen Hügel hinuntergerollt, als Symbol dafür, dass nun die Sonnenkraft wieder abnimmt. Bei den Kelten wurde die Sommersonnenwende 12 Tage lang gefeiert. Es ist die herrlich warme Sommerzeit, die Früchte sind im Werden, alles wächst und gedeiht, es ist eine sorglose Zeit. Alles ist im Überschwang vorhanden, auch die Lust und die Freude. Die Sommersonnenwende war auch ein Fruchtbarkeitsfest, weil die Kelten nie ein Fest ausließen, um in erotisch-sexuelle Ekstase zu geraten. Dazu wurden Kräuter und kräuterdurchsetztes Bier zur aphrosidierenden Wirkung eingesetzt um in einen rauschhaften Tanz zu gelangen. Die Jahreskreisfeste sind immer ein Tor zu anderen Bewusstseinszuständen.

Astrologisch befinden wir uns im Übergang von Zwilling, einem Luftzeichen-Planetenherrscher Merkur, zum Sternzeichen Krebs, einem Wasserzeichen, mit dem Mond als Planetenherrscher. Bei den Zwillingen geht es um Leichtigkeit, neugierig sein, lernen, erkunden, Kommunikation und Kontakt mit anderen. Beim Krebs geht es um die Wendung nach innen, zu den Gefühlen und die seelische Auseinandersetzung. Es ist das empfindsame und bedürftige innere Kind und die andere Seite, die nährende beschützende Mutter. Die Aufgabe ist es in dieser Phase beide Seiten und Anteile wahrzunehmen, anzunehmen und zu leben. Genau jetzt wenn die Sonne ihre größte Kraft hat, gehen wir in das Wasserzeichen Krebs und wir werden daran erinnert, wie wichtig der Gegenpol ist, die kühlende Nacht und die Mondkräfte. Es ist eine Zeit des Reifens, der Fülle, die Natur schenkt uns Reichtum und Wohlstand. Wenn wir die menschliche Entwicklung betrachten, dann befinden wir uns jetzt in unserer Lebensmitte, die Phase Ende dreißig bis Ende vierzig. Oft beginnen wir Ende vierzig etwas Neues, in Form von Weiterbildung, orientieren uns beruflich neu, oder es rückt der unerfüllte Kinderwunsch ins Bewusstsein. Es ist für Frauen auch die Zeit der Wechseljahre, viele stellen sich mit Ende vierzig auf den Übergang in einen neuen Abschnitt des Lebens ein.

 

Lammas (Schnitterinnenfest)

 

Die Tage werden seit der Sommersonnenwende wieder kürzer, und dennoch erleben wir jetzt den Hochsommer, mit all seiner Hitze, den Gewittern, der Trockenheit und der Fülle an Früchten. Die ersten Obstbäume tragen Äpfel, Zwetschgen und Kirschen. Heidelbeeren, Himbeeren und Stachelbeeren sind reif. Der Gemüsegarten bringt auch all seine Fülle hervor. Es ist die Zeit der Hitze, ohne tägliches Gießen, Pflegen und Ernten würde im August Vieles vernichtet. Dies ist auch die Qualität des Festes. Zum Zeitpunkt der größten Reife müssen wir ernten. Das Getreide muss geschnitten werden und genau dieser Schnitt wird zum Symbol dieses Festes. Wir feiern die „Schnitterin“ die bewusst und mit all ihrer Kraft die Frucht erntet. Mit ihrer Sichel das Leben durchtrennt, nur um zu überleben. Dieses Fest symbolisiert den Doppelcharakter der Ernte, die Fülle und die Zerstörung, Leben und Tod, stirb und werde. Die damit verbundene Thematik lautet: finde den richtigen Zeitpunkt und mach den notwendigen Schnitt (Schritt) um das zu ernten was geerntet werden muss. Durchtrenne, auch wenn es manchmal weh tut und mit Tod verbunden ist. Verabschiede dich auch von allem Verbrauchten, Alten, was dein Leben belastet. Sorge vor für die dunkle Zeit des Jahres, ernte und verarbeite die Früchte, damit auch du in der kommenden Jahreshälfte gut versorgt bist. Auf der Ebene der menschlichen Entwicklung ist jetzt die Zeit mit Anfang bis Ende 50, die Phase der größten Ausstrahlung, Kompetenz und Autorität erreicht. Es geht um die Würde und Stärke der Frauen, um das selbstbewusste Übernehmen oder Einnehmen des Platzes, den wir uns im Leben geschaffen haben. Jetzt gilt es das Erreichte zu würdigen und in Dankbarkeit zu genießen, was immer es ist worin wir Meisterinnen geworden sind. Die ersten Augusttage werden auch als Beginn der „Frauendreißiger“ bezeichnet. Dies sind besondere magische Tage, in denen alle Gegenstände, Steine, Federn, Pflanzen, Kräuter oder Wurzeln für Rituale oder Heilungszwecke gesammelt und gesegnet werden können.

 

Astrologisch Sichtweise:

Bei diesem Fest befinden wir uns im Sternzeichen Löwe, einem Feuerzeichen, mit der Sonne als Planetenherrscher. Der Löwe steht für Wärme, Herzlichkeit, für Charisma und Souveränität. Bei diesem Zeichen geht es darum, sich seiner selbst bewusst zu werden, sich stolz in seiner Einmaligkeit zu zeigen, wie die Sonne zu strahlen und einen positiven Ausdruck von Autorität zu finden. Nach dem Strahlen des Löwethemas kommt ab Mitte August die Zeit der vorsorgenden und achtsamen Jungfrau, ein Erdzeichen mit dem Planetenherrscher Merkur. Zum liebevollen strahlenden Herzen des Löwen, kommen jetzt der planende Verstand, die Vorsorge und die Anpassung an die Umstände des Lebens. Unter dem Zeichen der Jungfrau wurden einst die Getreide und Erntegöttinnen geehrt, welche die Ernte geschützt und gesegnet hatten. Die Jungfrau bringt das Gewachsene und Gereifte ein, macht es haltbar für die Winterzeit und bewahrt die Schätze der Natur. Sie sorgt vor, sie versorgt sich und andere, sie beobachtet und wertet, sie ist mäßig und übt Selbstdisziplin. Sie integriert Körper, Geist und Seele und sorgt damit für Gesundheit, Ganzheit und Heilung.

 

 

Herbst-Tagundnachtgleiche

 

Wir spüren, dass sich der Sommer dem Ende zuneigt und der Herbst Einzug hält. Der Sonnenbogen verkleinert sich immer mehr. Wir stellen uns langsam auf die kühlere und dunklere Jahreszeit ein. In früheren Zeiten wurden Vorräte für die Winterzeit angelegt und auch heute noch wird der Natur für die Ernte gedankt, in Form von Kirchweihfesten und Erntedankfeiern. In dieser Zeit können wir uns bewusst werden, was uns geschenkt wurde, was wir annehmen können und genießen oder loslassen und betrauern. Es ist eine gute Zeit sich mit dem eigenen Reichtum auseinanderzusetzen. Bilanz zu ziehen und prüfen, was für gute Erfahrungen wir machten. Vielleicht war es der Reichtum eines schönen Sommerurlaubs oder wir freuen uns über eine gute Gesundheit und über die Fülle neuer Einsichten die wir gewonnen haben. Wir halten Rückschau auf unsere Wünsche, Visionen und Pläne die wir zu Beginn des Jahres hatten. Die Herbstgöttinnen werden oft als Frauenpaar dargestellt, als die helle und dunkle Seite, die ausgleichende und integrierende Göttin. Heilerin und Schamanin, Moosfrau und Bergfrau, Gesetzeshüterin, die weise und unabhängig über die Gesetze des Lebens wachten, gehören in diese Zeit.

 

 

Dunkelheitsfest-Samhain

 

Ende Oktober werden die Tage kürzer, es wird zunehmend trüb und nasskalt. Anfang November beginnt die dunkelste Zeit des Jahres. Es ist die Zeit der langen Nächte, in der wir uns mit Vergänglichkeit, dem Abschied nehmen, sterben und loslassen beschäftigen. An Allerheiligen und Totensonntag gedenken wir der Verstorbenen, die Menschen die vor uns gelebt haben und mit denen wir uns verbunden fühlen. Bei den Kelten wurde dieses Fest Samhain genannt. Anlässlich dieses Festes versammelten sich Menschen und besprachen alles was ihnen wichtig war. Es fanden rituelle Besuche der Unterwelt statt, um in der ewigen Stille neue Kraft zu schöpfen für das kommende Jahr. Die Göttinnen dieser Zeit sind die schwarzen Göttinnen des Todes und der Unterwelt. Sie lehrten uns, das Leben ohne Tod niemals sein kann, dass alles stirbt um wieder neu zu werden und dass es kein endgültiges Ende gibt. Etwas bleibt erhalten und wirkt weiter, die feinstoffliche, unsterbliche Essenz allen Lebens.

 

Astrologischer Sicht:

Wir befinden uns im Zeichen des Skorpions, mit Pluto als Planetenherrscher. Themen wie die Energie nach innen wenden und sich auf radikale Veränderungsprozesse einlassen um grundlegende Verwandlung anzustoßen, sind in dieser Zeit von großer Bedeutung. Das zugeordnete Element ist das Wasser, Flüsse und Meere werden mit dem ewigen Leben und mit der Reise über das Wasser zum Totenreich in Verbindung gebracht.

"Das Leben ist wie eine Suppe, wenn sie steht sackt alles Gute nach unten. Wenn jemand kommt und rührt in ihr, kommt alles Gute wieder nach oben."

Marita Cardué

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Heilpraktikerin für

Psychotherapie

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Hypnosetherapeutin

*

Coach für Stressmanagement, Persönlichkeitsentwicklung,

Selbstfindung

*

REIKI-Meisterin & Lehrerin

*

Autorin

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