Blog der Praxis Lichtstrahl - Overath

Wie geht unglücklich sein?

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Ein Gespräch zwischen einem Therapeut und einer Klientin (nennen wir sie einmal Eva).

Eva: "Ich bin froh, dass ich so schnell einen Termin bei Ihnen bekommen habe. Ich bin so unglücklich!"

"Wollen Sie mir erklären, wie Sie es anstellen, unglücklich zu sein?"

Eva schaut entgeistert und sagt dann: "Sie wollen wissen, was mich unglücklich macht?"

"Eigentlich würde mich viel mehr interessieren, wie genau Sie es machen, dass Sie unglücklich sind."

Eva: "Ich verstehe nicht, was Sie meinen. Ich mache meine Probleme doch schließlich nicht selbst."

"Wer macht sie denn, wenn Sie es nicht tun?"

Eva: "Die Menschen in meiner Umgebung. Die Gesellschaft, in der wir leben. Ja genau! Es sind die gesellschaftlichen Zwänge, die meine Probleme verursachen. Wenn ich tun und lassen könnte, was ich will, dann hätte ich mit Sicherheit keine Probleme."

"Worin bestehen denn diese gesellschaftlichen Zwänge?"

Eva: "Ich muss arbeiten, um leben zu können, und dieses Problem mache ich ja wohl nicht selbst."

"Das verstehe ich nicht. Warum müssen Sie arbeiten?"

Eva: "Ich weiß zwar nicht, worauf Sie hinauswollen, aber Sie werden schon wissen, was Sie tun."

"Wenn ich Sie richtig verstanden habe, dann müssen Sie arbeiten, wenn Sie etwas haben wollen. Können Sie mir erklären, worin der Zwang besteht?"

Eva. "Ich verstehe diese Frage nicht. Der Zwang ist doch, dass ich arbeiten muss."

"Wenn Sie nichts haben wollten, dann gäbe es diesen Zwang auch nicht. Verstehe ich das richtig?"

Eva: "Das ist doch Unsinn! Ohne Geld kann man in unserer Gesellschaft nicht leben. Ich muss Geld verdienen."

"Korrigieren Sie mich, wenn ich mich irre. Sie müssen doch nur Geld verdienen, weil Sie in dieser Gesellschaft leben wollen. Würden Sie das nicht wollen, gäbe es doch keinen Zwang, oder?"

Eva: "Aber ich bin nun einmal in diesem Land geboren, und ich will auch weiterhin hier leben."

"Sie fühlen sich also unglücklich, weil Sie in Deutschland leben wollen?"

Eva: "Wie meinen Sie das?"

"Nun, Sie sind unglücklich, weil Sie sich von der Gesellschaft gezwungen fühlen, Geld zu verdienen. Geld brauchen Sie doch nur, weil Sie in dieser Gesellschaft leben wollen. Jetzt verstehe ich nicht, warum Sie überhaupt in einer Gesellschaft leben wollen, die dafür verantwortlich ist, dass Sie unglücklich sind. Das ergibt doch gar keinen Sinn."

Eva ist nun völlig irritiert. Ihr wird klar, dass Sie ihre Lebenssituation anders betrachten musste. Bislang ging sie davon aus, dass andere Menschen ihre Probleme verursacht hatten. Jetzt hatte sie verstanden, das sie selbst die Verantwortung dafür übernehmen musste.

 

Was können Sie daraus lernen: Wenn Sie die volle Verantwortung für Ihre Probleme bei sich sehen, ist es ein Leichtes diese Probleme zu beseitigen oder anzunehmen. Unglücklich macht sich jeder nur selbst.

 

Glücklich sein können Sie lernen! Ich helfe Ihnen gerne dabei.

 

(Quellen-Hinweis - Anlehnung an das Buch "Mary" von Gina und Bodo Deletz)

 

"Der Optimist sieht in jedem Problem eine Herausforderung. Der Pessimist sieht in jeder Herausforderung ein Problem."

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Marita Cardué

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Heilpraktikerin für

Psychotherapie

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Hypnosetherapeutin

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Coach für Stressmanagement, Persönlichkeitsentwicklung,

Selbstfindung

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Reiki-Meisterin & Lehrerin

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